| Grüner
Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)
Hut:
3- 15 cm breit, jung eiförmig, weiße Hülle, alt glockig gewölbt bis
schirmartig ausgebreitet.
Farbe olivgrün in allen Schattierungen (Mitte mitunter olivbräunlich,
meist dunkler gefärbt als der Rand), alt selten mit Hüllresten. Haut
mit dunkler Radialfaserung, trocken glänzend, bei Nässe klebrig, Rand
glatt
Lamellen:
gedrängt, frei, weiß, alt grünstichig, am Stiel angeheftet
Stiel:
6-15 cm lang, bis 2 cm dick, weißlich, meist mit schwach grünlichen
zickzackartigem Bandmuster, das bei Trockenheit durch Zerreißen der äußeren
Schicht entsteht. Im oberen Drittel häutige, herabhängende weiße
Manschette. Am unteren Ende des Stiels eine halbunterirdische Knolle,
die in einer weißlichen, bisweilen schwach grünlichen Scheide steckt.
Die abstehenden, halbfreien Hüllen sind gelappt und bilden Rest der
Haut, die den Pilz in seinem jungen Stadium vollkommen umgeben hat.
Daher nicht abschneiden, vorsichtig herausheben!
Fleisch:
weiß, zart, unter der Huthaut gelblich grün, Geruch angenehm nußartig.
Nicht probieren- Geschmacksprobe reicht für eine Vergiftung!
Wert:
tödlich
giftig.
Latenzzeit 8-20 Stunden. Übelkeit, Erbrechen, wäßriger Durchfall. Spätschäden:
Tod durch Lebercoma
Erste Hilfe:
Notarzt verständigen, Pilzreste und Erbrochenes aufheben |


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