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Wer kennt nicht diese Situation: man läuft durch die Stadt, geht an einer Buchhandlung vorbei, und plötzlich hat man das Gefühl, dass man förmlich in diese eingesogen wird.
Mir passiert das jedes Mal, wenn ich zu einem Einkaufsbummel unterwegs bin. Es liegt nahe jetzt zu glauben, dass ich fast nie ohne Buch den Heimweg antrete. Das stimmt so auch...... Nun kann ich nicht mal sagen, dass ich auf ein bestimmtes Genre festgelegt bin, denn beim Lesen bin ich sehr vielseitig. Natürlich gibt es auch Vorlieben, die sich abzeichnen, wenn man meine Bücherregale anschaut. So finden sich dort zahlreiche Biografien neben Büchern über Katzen wieder, politische Literatur, Bücher russischer Schriftsteller, Ratgeber, Literatur über den Zweiten Weltkrieg und die Judenverfolgung, Bücher, die über die Nachkriegszeit berichten, Nachschlagewerke und viele, viele Kochbücher.
Für die, die ebenfalls gern lesen, hätte ich hier einige Buchempfehlungen. Die Reihenfolge stellt keinen Stellenwert dar, sondern erfolgt einfach aus dem Gedächtnis. Ich lasse es auch mit einer kleinen Auswahl bewenden.
| Maria Riva | Meine Mutter Marlene
Die Tochter Marlene Dietrichs beschreibt nach dem Tod der Mutter ihr Leben. Maria Riva erzählt eine zuweilen unfasslich scheinende Lebensgeschichte, eine Geschichte einer von starken Emotionen bewegten Beziehung einer Mutter zu ihrer Tochter. Man erfährt etwas über das Leben und die Arbeit in Hollywood, von Affären und Intrigen.
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| Maximilian Schell |
Der Rebell In seiner autobiographischen Erzählung rechnet Maximilian Schell mit den Illusionen und Lebenslügen einer Schauspielerexistenz ab.
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| Markus Wolf |
Spionagechef im geheimen Krieg Eindrucksvoll erzählt Markus Wolf, den man jahrelang den "Mann ohne Gesicht" nannte, aus seinem Leben als Leiter der DDR-Auslandsaufklärung. Er, der aus dem Nichts nach dem Kriegsende einen Geheimdienst aufbaute, hatte bald seine Spione in zentralen Stellen der Bundesregierung und der Nato sitzen.
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| Peter Przybylski |
Tatort Politbüro - Die Akte Honecker Zum Chef der FDJ aufgestiegen, stürzte er später mit Breschnews Hilfe Walter Ulbricht. Weiter ging es gemeinsam mit Mielke mit der Entmachtung von Stasi-Minister Wollweber und dem zweiten Mann nach Ulbricht, Schirdewan. Unter Honecker folgte die Vergeudung des Staatsvermögens, die kriminellen Transaktionen der KoKo, der Aufbau eines monströsen Systems politischer Überwachung, der Schießbefehl.
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| Hanns-Heinz Gatow |
Vertuschte SED-Verbrechen Die Dokumentation enthüllt die schlimmsten Verbrechen der SED. Zwischen Elbe und Oder wurden ab 1945 bis zum Ende der DDR über 180 000 Deutsche gequält, gefoltert und zu Tode gemartert.
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| Gerda Szepansky |
Die stille Emanzipation - Frauen in der DDR Dieses Buch gibt 18 Begegnungen mit Frauen wieder, deren Leben durch 40 Jahre DDR geprägt ist. Es berichten unter anderem Regine Hildebrandt (Politikerin) und Barbara Thalheim (Liedermacherin), aber auch Frauen anderer Berufsgruppen. Die ganz unterschiedlichen Biografien geben Einblick in politische Haltungen, berufliche Leistungen und Wertvorstellungen.
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| Margret Bechler |
Warten auf Antwort ...Margret Bechler, Frau eines Majors, der bei Stalingrad gefangen genommen und sich dem Nationalkomitee Freies Deutschland anschloss, durchläuft die Hölle. Zunächst von den Nazis verfemt, nach dem Krieg von den Amerikanern und anschließend von den Russen inhaftiert, muss sie erleben, dass sich ihr Ehemann, der aus der Sowjetunion zurückgekehrt ist, als General der Volksarmee von ihr lossagt. Die gemeinsamen Kinder leben bei ihm. Sie wandert unschuldig durch Zuchthäuser und Lager. Obwohl bereits zum Tode verurteilt, wird sie 1956 begnadigt.
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| Michael Hametner | Kleine Leute
- Das Leben des Schauspielers Fred Delmare
Fred Delmare, geboren als Werner Vorndran, versprach seiner Mutter mit dreizehn Jahren auf dem Sterbebett, dass sie sich nie für ihren Sohn schämen müsse. Das Leben des 1,60 Meter kleinen Mannes war steinig und hürdenreich. Er lernt Lektionen in seinem Leben, die ihn so werden lassen, wie er heute ist. Delmare spielte in mehr als 200 Filmen mit, war Taxifahrer, Möbelpacker, Pförtner, Kohlenträger. Bedeutsam war seine Rolle als Pippig in "Nackt und Wölfen" und auch seine Darstellungskunst in den DEFA-Indianerfilmen. Heute sieht man ihn als netten Opa in der ARD-Serie "In aller Freundschaft".
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| Hermann Kant | Die Aula
In diesem Roman , der 1965 erschien, gestaltet Kant mit der Darstellung des Entwicklungsweges von Studenten an der Arbeiter- und Bauern-Fakultät ein repräsentatives Zeit- und Gesellschaftsbild der damaligen DDR. Auch zu empfehlen ist der Roman "Das Impressum".
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| Walter Koestler | Abschied von Eger
Das Jahr 1945 wurde zum Schicksalsjahr der Menschen in Eger, dem heutigen Cheb. Die Deutschböhmen, die seit Jahrhunderten dort lebten, wurden von den Tschechen vertrieben. Der Autor, der hier seine eigene Geschichte niedergeschrieben hat, berichtet über den Kampf der Mutter, in der Heimat bleiben zu können.
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| Wladimir Kaminer | Schönhauser Allee
Kaminer erzählt Geschichten aus Berlin von einzigartigen Menschen, unvergesslichen Begegnungen und verrückten Abenteuern. Seine Geschichten sind charmant und höchst komisch.
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