polnische Flagge  Elfter Tag


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Gastfreundschaft ist was Tolles, aber manchmal auch anstrengend. Es hat eine ganze Weile am Morgen gedauert, bis wir abfahrbereit waren. Innerlich haben wir uns schon etwas nach Ruhe gesehnt. Wenn man tagsüber in die Pedale tritt, gewöhnt man sich schnell an Ruhe und Stille und die Möglichkeit, seine Gedanken schweifen zu lassen. Trotzdem möchten wir die Zeit dort nicht missen, und das, was wir an Gastfreundschaft erfahren haben. Gegen Mittag, als wir schon fast abfahrfertig waren kam ein alleinstehender Bauer zu uns und überraschte uns mit einer extra für uns gekochten Suppe. Dazu schenkte er uns selbstgemachten Speck und Brot. (Er wird sicher gedacht haben, daß wir auf unserer Tour keine Gelegenheit zum Kochen haben.) Wir haben die ganze Suppe gegessen obwohl wir eigentlich noch satt vom Frühstück waren. und der Speck war köstlich, er zerging fast auf der Zunge, hm...! Als wir dann endlich abfahrbereit waren, gab es erstmal einen Platten. Diesmal hatte es Johannes erwischt und dieses Pech hatte er an diesem Tag mehrmals, irgendwie hielt der Kleber nicht richtig. Da Elisabeth sich etwas schlapp fühlte, sahen wir die Pausen am Straßenrand als nicht so schlimm an. Trotzdem sind wir nach drei Stunden gerademal fünf Kilometer weit gekommen.
Nachdem wir im nächsten Dorf noch eingekauft haben, vorallem Wasser und Getränke, biegen wir auf den nächsten Feldweg und suchen ein neues Lager. Das finden wir: ein kleinen Waldstück ganz von Maisfeldern eingerahmt, sogar ohne Mücken.
Elisabeth kann sich ausruhen und wir verarbeiten die Gespräche der letzten Nacht.
wunderbare Waldstelle

bicycleTagesleistung: 5,83 km bicycleGesamtkilometerstand: 456,01 km bicycle

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