polnische Flagge  Zwölfter Tag


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selbst eine Pfütze kann gute Dienste leisten Nach gutem Schlaf sind wir ausgeruht wieder aufgebrochen. Leider gings nur bis zum Waldrand. Diesmal hatte Sarah einen Platten. Aber das Loch war bald gefunden und dann gings weiter in Richtung Glogow. Im dortigen Fahrradladen erstmal einen neuen Reifen für Kornelius gekauft, seinen mußte er bei seiner Panne notdürftig mit flicken.
Nachdem er ihn aufgezogen hatte, ging es weiter einkaufen und dann aus der Stadt wieder raus. In unserer Richtung lag in Odernähe ein riesiges Schwerindustriegebiet, mächtige Schornsteine rauchten und die Gegend war trotz angepflanzter kleiner Wäldchen merkwürdig, so unwirklich still, als ob es keine Lebewesen gebe. Sicher trug der Regen, durch den wir fuhren zur komischen Stimmung bei, jedenfalls waren wir froh, als wir das Industriegebiet hinter uns gelassen hatten. Es war diesmal garnicht leicht, eine Stelle zum Zeltaufschlagen zu finden. Es war ziemlich feucht überall, doch endlich haben wir zwischen einigen Feldern ein Plätzchen entdeckt und dort zwischen zwei Regenschauern das Zelt aufgebaut.
In dieser Nacht gabs mächtig Aufregung. Unser Zelt, das für Touren mit dem Auto noch ganz gut geeignet war, für Radtouren auch durch das Gewicht nicht so geeignet, drohte vom Wind in Stücke gerissen zu werden. Da es eh schon ziemlich morsch war, wäre das auch kein Wunder.
Gott sei Dank hielt das Zelt bis zum Morgen und auch den Rest des Urlaubs, aber endlich konnte sich auch Johannes für den Kauf eines neuen Zeltes erwärmen.

bicycleTagesleistung: 52,34 km bicycleGesamtkilometerstand: 508,35 km bicycle

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