Nachdem er ihn aufgezogen hatte, ging es
weiter einkaufen und dann aus der Stadt wieder raus. In unserer Richtung lag in
Odernähe ein riesiges Schwerindustriegebiet, mächtige Schornsteine
rauchten und die Gegend war trotz angepflanzter kleiner Wäldchen
merkwürdig, so unwirklich still, als ob es keine Lebewesen gebe. Sicher trug der Regen, durch den wir fuhren zur komischen
Stimmung bei, jedenfalls waren wir froh, als wir das Industriegebiet hinter uns
gelassen hatten. Es war diesmal garnicht leicht, eine Stelle zum Zeltaufschlagen
zu finden. Es war ziemlich feucht überall, doch endlich haben wir zwischen
einigen Feldern ein Plätzchen entdeckt und dort zwischen zwei Regenschauern
das Zelt aufgebaut.
In dieser Nacht gabs mächtig Aufregung. Unser Zelt, das für Touren
mit dem Auto noch ganz gut geeignet war, für Radtouren auch durch das
Gewicht nicht so geeignet, drohte vom Wind in Stücke gerissen zu werden. Da
es eh schon ziemlich morsch war, wäre das auch kein Wunder.
Gott sei Dank hielt das Zelt bis zum Morgen und auch den Rest des Urlaubs, aber
endlich konnte sich auch Johannes für den Kauf eines neuen Zeltes
erwärmen. |