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Nachdem wir diese Nacht frei von Ängsten gut und lange geschlafen
haben ging es kurz vor Mittag weiter bis Rudawica. Dort sind wir nach dem
Einkaufen erstmal von einem mächtigen Regenguß aufgehalten worden.
Dann gings weiter bis Swietoszow. |
Das scheint eine ziemlich vom Militär
dominierte Stadt zu sein. Jedenfalls war es kein Sperrgebiet mehr wie es im
Radreiseführer stand (aber der ist auch schon von 1993, da hat sich Einiges
geändert inzwischen, trotzdem war er ganz nützlich.)
Nachdem wir den kleinen Fluß Kwisa auf einer Pionierbrücke
überquert hatten, haben wir den einzigen Biwakplatz auf unserer Tour zum
Rasten genutzt. Diese Biwakplätze sind laut ADFC-Reisetips übers ganze
Land verteilt und sind Stellen, wo man offiziell Zelten darf. |
| Direkt unterhalb des Platzes konnte man im Fluß günstig baden,
das Wasser war sehr erfrischend. Wie man auf diesem Platz hätte schlafen
können, war uns ein Rätsel. Jedesmal wenn ein Auto im Schrittempo
über die Pontonbrücke fuhr, gab es einen furchtbaren Krach.
Lkw´s waren noch lauter. Die armen Leute, die in der Nähe der
Brücke wohnen. |
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Wir sind lieber weiter gefahren. Erstmal war die Straße rechts und links
von militärischem Sperrgebiet gesäumt, aber man durfte wenigstens die
Straße lang. Irgendwann ist jedes Sperrgebiet mal zu Ende. Bei einer günstigen
Gelegenheit sind wir in die Heide abgebogen und haben uns einen Lagerplatz
gesucht. Abends gabs einen tollen Sternenhimmel zu sehen. |