polnische Fahne  sechzehnter Tag


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Als wir nach gemütlichem letztem Frühstück losfahren wollten, hatte Johannes wieder einen Platten. Und wieder war der Schlauch so komisch abgeschürft. Am Schlauch selber lags nicht, den hatten wir schon gewechselt. Mußte es also der Reifen sein (Schwalbe Markenreifen!) Nach nochmaliger Schlauchreperatur ging es also auf die letzten Kilometer durch Polen. Laut unserer Karte war in Piensk ein geplanter Grenzübergang. Da die Karte schon ein paar Jahre alt war sollte der doch inzwischen realiesiert sein. Dachten wir jedenfalls. Die Stelle des Grenzübergangs hatten wir auch gefunden. Aber ohne von einer Brücke überspannt zu sein floß die Neiße gemütlich dahin. Bis jetzt immernoch unklar und nur geplant, war alles, was wir herausbekamen.
Also mußten wir den Umweg über Zgorzelec fahren. Nachdem wir unsere letzten Zwoty in Lebensmittel umgewandelt hatten ging es problemlos über die Grenze. Über einige kleine Dörfer kamen wir dann via Ebersbach, Wiesa, Ullersdorf nach Jänkendorf bei Niesky wo wir für die nächsten drei Tage im Garten des Pfarrhauses unser Zelt aufschlugen, um fleißig mit Hochzeit zu feiern. Da unsere Festgarderobe auch schon eingetroffen war und wir ausgiebig die Dusche des Pfarrhauses nutzten, stand der Feierei nichts im Weg. Am Ziel, Zeltaufbau in Jänkendorf bei Niesky

bicycleTagesleistung: 55,17 km bicycleGesamtkilometerstand: 679,26 km bicycle

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