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Nachdem wir eine schöne Hochzeit miterleben durften und einen ruhigen
Sonntag verleben konnten, sind wir Montag mittag wieder auf unsere Räder
gestiegen, um den Heimweg anzutreten. Allerdings sind wir nicht auf direktem Weg
nach Leipzig gefahren. Wir haben unsere Route noch über den Spreewald, den
Fläming, die Annaberger und Dübener Heide ausgedehnt. |
Der Spreewaldradweg, den wir eine Weile gefahren sind, ist sehr gut ausgebaut und
beschildert. Eine Weile sind wir auch dem Gurkenradweg gefolgt, ebenfalls gut
beschildert.
Was uns hier in Deutschland die meisten Probleme bereitet hat, war die
Infrastruktur auf den Dörfern. Es gab für uns kaum Gelegenheiten zum
Einkaufen, zumindest wenn man nicht beständig auf überfüllten
Bundesstraßen unterwegs sein wollte.
Mit durchschnittlich 47 km täglich waren wir mit den Kindern nochmal recht ordentlich
unterwegs und 26 Tage nach unserer Abfahrt waren wir nachmittags wieder zu
Hause. |
| Stolz konnten wir sagen, daß wir die ganze Strecke von der
tschechisch- polnischen Grenze bis nach Hause geradelt sind. Mindestens für
unsere damals 9, 12 und 14 Jahre alten Kinder eine Leistung, auf die sie stolz
sein konnten. |
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| Unser Fazit dieser Tour: eine Reise mit dem Rad durch Polen lohnt
sich auf jedenfall. Die Meschen sind sehr kontaktfreudig und aufgeschlossen und
freuen sich, wenn man Interesse für ihr Land zeigt. An ihrer
Gastfreundschaft können wir Deutschen uns eine große Scheibe
abschneiden. Polen ist längst nicht so schmuddelig wie Vorurteile uns
weismachen wollen und unsicher haben wir uns auch nicht gefühlt. Wir werden
sicher einmal wieder nach Polen reisen und aller Voraussicht nach auch wieder
mit dem Rad, denn da lernt man ein Land und seine Menschen nunmal am besten
kennen. |