polnische Flagge  Dritter Tag


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Eines von vielen Kreuzen, die man am Weg sieht Der Morgen begann mit schönstem Sonnenschein und mit Traktorengeräuschen. Der Traktor brachte einen Hänger voller Landarbeiter zum Rübenhacken. Die Leute staunten nicht schlecht, als sie uns sahen und über die Tatsache, daß wir als Familie mit den Rädern in Polen unterwegs sind. Mit einem älteren Mann, der etwas Deutsch konnte, kamen wir auch ins Gespräch. Irgendwann kurz nach Elf waren wir dann starklar und nach ein zwei Kilometern hörte die hügelige Landschaft durch die wir bisher gefahren waren auf und wir befanden uns im Odertal, an dieser Stelle flach wie ein Tisch.
Zehn Kilometer nach dem Tagesstart kamen wir bei Cisek endlich an die Oder. Einen Oderradweg, so wie es ihn in Deutschland vielleicht geben würde, fanden wir allerdings nicht vor. Wir haben uns möglichst kleine Straßen in Odernähe als Route ausgesucht und es soweit es ging vermieden, Fernverkehrsstraßen zu benutzen. Dabei sind wir durch viele schöne Dörfer gekommen. Und entgegen allen deutschen Vorurteilen, die wir sowieso nicht teilen, war es überall sehr gepflegt, sauber und aufgeräumt. endlich haben wir die Oder erreicht
Weiter ging es dann über Kozle Richtung Raszowa, über Lesnice und dann über die höchste Erhebung der Gegend den Annaberg, einen 410 m hohen Basaltkegel, ein für Polen und Deutsche gleichermaßen geschichtsträchtiger Berg in Oberschlesien. Es war ziemlich warm und so kamen wir recht schweißgebadet oben an.Die Abfahrt führte uns dann schon in Richtung Jesero Turawska, den wir an diesem Tag aber nicht mehr erreichten. An einem kleinen Waldstück bei Kalinow haben wir uns niedergelassen. Nach dem Lieblingsessen dieser Radtour: Tütensuppe mit vielen Fleischpiroggen darin, haben wir diesen Abend geruhsam ausklingen lassen.

bicycle Tagesleistung: 56,74 km bicycleGesamtkilometerstand: 115,38 km bicycle

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