Leider wurden wir auch morgens von unseren nicht ganz leisen
Nachbarn geweckt. Eigentlich hatten wir erwartet, von unserem zweiten
Urlaubsgeburtstagskind geweckt zu werden, aber das sollte uns leider nicht
gegönnt werden. Aber wir wollten heute sowieso weiterradeln, da fiel uns
der Abschied von diesem eigentlich schönen Plätzchen nicht ganz so schwer.
Erst fahren wir noch ein Stück am gleichnamigen Fluß Turawa
entlang, dan biegen wir auf eine herrlich ruhige Waldstraße ab und umgehen
Opole weiträumig, um dann wieder zur Oder zu kommen. Mitten im Waldgebiet
fanden wir einige wunderschöne Riesenschirmpilze, die wir unmöglich
stehenlassen konnten. Da wir noch den halben Tag auf dem Rad vor uns hatten,
haben wir gleich Mittagsrast gemacht und die Pilze geschmort. Außerdem
gabs viele Blaubeeren und Walderdbeeren hm..., lecker!
Nachdem wir auf einem Plattenweg bis an die Oder geradelt sind, stehen wir
an einem Sperrgebietsschild, dessen Gültigkeit wir lieber nicht testen
wollen. Zurückzufahren und woanders weiter, dazu ist der Tag schon zu weit
fortgeschritten. Kurz hinter uns ist eine Schleuse, wir wollen schon dort
fragen, ob wir da zelten können, aber erst ist der Bauer dran, der gerade
seine Heuernte einbringt. Auf seiner Wiese dürfen wir unser Zelt
aufschlagen. Drei Wochen später ist mal wieder Hochwasser in Polen, da
hätten wir hier warscheinlich kein Glück gehabt. |