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Nach einer wunderbar ruhigen Nacht und einem ebenso ruhigen Morgen mit einem
geruhsamen Frühstück radelten wir zurück zur Straße um
unseren Weg oderabwärts fortzusetzen. In Brzeg haben wir mal wieder die
Oderseite gewechselt. Beim Durchqueren der gemütlichen Innenstadt konnten
wir gleich noch günstig auf dem Markt einkaufen. Dabei überraschte uns
ein Regenguß, aber es gab genügend Möglichkeiten zum
unterstellen. Aber sicherheitshalber wanderten die Regensachen in greifbarere Gegenden auf
dem Rad. |
| Von Brzeg aus radelten wir auf der linken Oderseite weiter. In Lipki, einem
kleinen Dorf, noch in der Nähe von Brzeg, gerieten wir in einen so heftigen
Gewitterguß, das wir uns erst einmal unterstellen mußten. |
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| Nun war es
unter den Bäumen nicht ganz so gemütlich, das hat sich eine nette
Polin auch gesagt und uns gebeten doch unter dem geräumigen Verandadach
ihres Häuschens den Regenguß abzuwarten. Das haben wir auch gern
getan und sind dort aufs Beste bewirtet und verwöhnt worden. Sogar ein
Mann aus dem Dorf, der Deutsch konnte, wurde extra geholt. (Die
Unterhaltung in Russisch und Englisch ging leider nicht so gut.) Zu guter Letzt wurden wir noch eingeladen im Garten auf der Wiese
unser Zelt aufzuschlagen. Diese Gastfreundschaft konnten wir nicht
enttäuschen und so blieben wir da. So haben wir auch eine Menge über
die Situation der Menschen in den kleinen Dörfern erfahren können. Das
unsere Tagesetappe dadurch etwas kürzer als geplant wurde, nahmen wir gern
in Kauf. Unsere Kinder haben sich dort auch wohlgefühlt und unser 14-
jähriger Sohn wurde von einigen Jugendlichen so in Beschlag gelegt,
daß wir in fast den ganzen Nachmittag und Abend kaum gesehen haben. |