| Als wir am Morgen nach dem Abschied von unseren Gastgebern aufbrachen,
ahnten wir noch nicht, daß dies die längste Etappe unserer Tour
werden würde. Nach 38 Tageskilometern erreichten wir den Ortseingang von
Wroclaw. Vorbei an einer großen Parkanlage und dem Japanischen Garten
ging es Richtung Zentrum. Das haben wir problemlos gefunden. |
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| Die Dominsel hat uns begeistert, so eine Ruhe inmitten einer hektischen Großstadt!
Natürlich haben wir den Dom besichtigt und uns außerdem an einer
Straßenmusikantin erfreut, die mit ihrer Geige das ganze Viertel mit
wunderbaren Klängen quer durch alle musikalischen Stilrichtungen
erfüllte. Nachdem wir von der Dominsel wieder abgefahren waren, erwies sich die
Großstadt mehr und mehr als Problem. Obwohl wir uns versuchten an der Oder
zu orientieren, brauchten wir geraume Zeit, einige Umwege und 25 km ehe wir
Wroclaw hinter uns gelassen hatten. |
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Wir alle waren geschafft, Großstadt
ist stressig, wenn man sich da nicht auskennt. Inzwischen wurde es schon leicht
dämmrig. An dem kleinen Flüßchen Widawa fuhren wir einen kleinen
Pfad entlang, der wahrscheinlich meist von Anglern frequentiert wurde und bauten
an der ersten günstigen Stelle, die sich bot, unser Zelt auf.
Heute hat unsere Jüngste ihren Rekord eingefahren, soweit war sie noch
nicht mal ohne Gepäck unterwegs. |