| Der Tag begann mit einem Geburtstagsständchen für Kornelius, der stolze 15 Jahre alt wurde. Nach gemeinsamem Frühstück brachen wir
dann in verschiedene Richtungen auf. Unsere Freunde wollten nach Norwegen und wir lenkten unsere Räder Richtung Motala am Vätternsee, dem
zweitgrößten See Schwedens mit ca. 130 km Länge und bis zu 30 km Breite. In Motala wollten wir uns nach einer Möglichkeit erkundigen, den
See zu überqueren. Leider war diese Chance bereits morgens 10 Uhr davongeschippert und die nächste Fahrt war erst am Donnerstag. Es war gerade Montag.
Also mußten wir auf der Ostseite des Vättern bleiben, die wir schon recht gut kannten. Aber mit dem Rad färt man ja doch möglichst
andere Wege, als mit dem Auto und hat auch einen anderen Blickwinkel, von der anderen Geschwindigkeit abgesehen. So «erfährt» man
vieles doch ganz anders. In Motala hatten wir gedacht, auf dem Weg zum Ortsausgang gibt es sicher ein oder zwei Supermärkte. Aber dem war nicht so.
Und erst in Vadstena hatten wir die Möglichkeit einzukaufen. Sozusagen im Vorbeifahren beeindruckte uns auch die mächtige Burganlage. Aber es wurde langsam
spät und wir waren auf der Suche nach einem Platz, an dem wir einen Ruhetag zwischen beiden Geburtstagen einlegen konnten. Der Zeltplatz von Vadstena
war schon durchgefallen, der lag zwar direkt am See, aber auf der anderen Seite war die vielbefahrene Hauptstraße Nr. 50. So einen Platz nehmen wir doch nicht
freiwillig. |