| Am Morgen herrlichster Sonnenschein. Alle unsere Sachen dürfen trocknen. Auch die Zelte können wir heute trocken einpacken.
Heute kommen wir sogar mal vormittags los. Im Hafen von Nävekvarn am Beginn des Bråviken finden wir eine geeignete Stelle für unsere Mittagspause, endlich mal
wieder am Tisch sitzen ist schon angenehm. Wir dürfen sogar die sanitären Anlagen des Gästehafens nutzen und füllen natürlich
auch unsere Wasserflaschen gleich auf. Dann fahren wir weiter bis kurz hinter Kvarsebo, wo wir mit einer Fähre den Bråviken
überqueren. Zuvor blicken wir sorgenvoll auf die andere Seite, da dort dunkle Wolken entlangziehen. Trotzdem entscheiden wir uns für die Überfahrt,
da die Strecke ruhiger ist. Und das macht sich bezahlt, denn abends ist auf unserer Seite alles trocken, wogegen die andere Seite von dunkelsten Wolken
heimgesucht wird. Außerdem finden wir nach unserer Ankunft auf der Südseite des Bråviken frischgewaschene Walderdbeeren in Massen am Straßenrand
vor. Bestimmt eine halbe Stunde herrscht eine gefräßige Stille, die nur von vorbeibrausenden Autos durchbrochen wird. Diese sehen natürlich die
Köstlichkeiten nicht. Weiter fahren wir in Richtung Norrköping bis wir kurz vor der Stadt mit Blick auf den Bråviken unsere Zelte
aufschlagen. Diese Stelle ist sehr schön auf einer weiten Wiese gelegen, die von Gräben durchzogen ist. Das ist auch die einzige Stelle
wo ich die Kocher aufstellen kann, da das Gras hier so dicht wächst, daß sonst keine Stelle dafür zu finden ist. |