Hier einige aussagekräftige Schnappschüsse meiner Proggys.
Als erstes FARBFRA, mein ganzer Stolz, das ich schon zu DDR-Zeiten für den KC85/3, Z1013 und Z9000 - KC85/1 entwickelte. Damals noch in BASIC, konnte man die Schönheit der grobgerasterten Bilder (4096 Pixel), deren stundenlange Berechnung ich dem schnellen Z1013 überließ, dort schon in Schwarz-Weiß erahnen, dann auf Kassette speichern (Für Insider: als 2 kB-String-Array) und später am volkseigenen KC in voller Farbenpracht bewundern. Das Programm hätte von selbst erkennen können, auf welchem Rechner man es betrieb, aber da sich die BASIC-Interpreter unterschieden (gleiche Codes für unterschiedliche Schlüsselwörter), schrieb ich 3 optimierte Fassungen.
Das vorliegende TURBO-PASCAL-Programm gibt es einmal für den XT (ja, wirklich, bzw. Rechner ohne Koprozessor) und für fette AMDs oder Pentiums.
Über Stabilität und Geschwindigkeit dieses Fraktalprogramms dürft ihr natürlich selbst urteilen. Aber ich glaube nicht, dass sich die Laufzeiten der Kernroutinen noch wesentlich verbessern ließen. Für fast alle Fraktal-Typen (sogar beim Apfelmännchen) komme ich mit nur 3+2 Gleitkomma-Variablen aus. Eine einfache INTEGER-Arithmetik hatte ich versuchsweise eingebunden, aber die Verwendung von Extended-Variablen (80x88 und Pentium) ermöglicht geschätzte 1000 mal feinere Ausschnittvergrößerungen bei praktisch gleicher Rechenzeit an den Startbildern. Die Rechenzeiten für die Startbilder (Koordinaten sind fest vorgegeben und zeigen stets das ganze Fraktal) liegen auf einem 400 Mhz-getakteten Pentium bei unter 4 Sekunden! Gut, es gibt das berühmte "FractInt", das brauchte für ein Apfelmännchen-Bild mit der halben Auflösung auf einem 486er!!! nur 29 Sekunden (Int spricht für sich) , da liegt FARBFRA wohl noch etwas drüber. Aber ich habe teure Shareware Programme getestet, die daran fast 1 Stunde rechneten *kopfschüttel* + *schulterklopf*. Mein Programm nutzt auch die Symmetrien verschiedener Fraktale für die Laufzeit aus.
Entscheidende zeitkritische Passagen und solche für die Zoomfunktionen von FARBFRA schrieb ich übrigens während meiner Zeit in einer psych. Tagesklinik (also während einer Heilungsphase).
Ich hoffe, die unendlich vielen Strukturen begeistern euch!
Dieses Programm entstand aus dem Bedürfnis heraus, schon beim Systemstart
über die wichtigsten Termine schlechthin informiert zu werden.
Eine Art Kalender, den man eben nicht jedes Jahr neu schreiben muss...
Inzwischen ist auch ein wahlfreier Reminder "Terminator" verfügbar.
Dieses Thema war insofern interessant für mich, da meine Spielpartner an einem Plastik-Mastermind meine Züge oft fehlerhaft auswerteten, was dann das Spiel verdarb. Trotzdem spiele ich es am liebsten mit Menschen (wir haben halt mehr Phantasie als die Rechenknechte). Den Algorithmus für die korrekte Auswertung hatte ich schon 1989 in der Lehrzeit zum Facharbeiter ausgearbeitet. Nur 2-3 einfache Schleifen, aber keinen eigenen Computer für die Umsetzung.
Bisher hatte ich noch keine rechte Lust und Geschick, eine Strategie für den
PC als Gegner auszuarbeiten, vielleicht kommt das ja noch!
ICO-Dateien selbst kreieren! Für die Insider sage ich nur: favicon.ico!
Das ist nun das einfache Ergebnis eines fehlenden Internetzugangs, entstanden aus dem Wunsch, für die geliebten DOS-Spiele unter Windows 3.1 nicht nur die Standard-Icons zu haben. Ein simples Malprogramm, das wie in der Steinzeit nur mit der Tastatur bedient wird. Allerdings kan es jede 32*32 16 Farben BMP in eine ICO umwandeln (Ja, das bringt es, so dass zum "Malen" auch komfortablere Software dienen kann. Aber welches in Windows 3.1 mitgelieferte Prog konnte schon eine ICO-Datei bearbeiten???)
Habe kürzlich (Ende Juni 2003) ein kleines Tool bei Billy-the-Gate (natürlich die Microsoft-Knowledge-Base) für eben diesen Zweck gefunden.
Das hier ist das PASCAL-Ergebnis des frustrierenden Fehlversuchs, das (durchaus schnelle) BASIC-Programm "Globus" von Prof. Dr. Horst Völz ohne entscheidende mathematische Vorkenntnisse in QBASIC zu übertragen.
Also betrieb ich erst einmal Grundlagenforschung in puncto Kugelprojektion.
Ich beschäftigte mich damit in einer Zeit, als mein Beinbruch heilte - wenige Wochen, bevor mich "Ärzte" während einer zweiten Schizophrenie erneut in die Knie zwangen.
Zum Download geht es hier.